Von Seesternen und den Gezeiten

Auf Norderney am Strand der Nordsee fanden wir unzählige Seesterne.

OLYMPUS DIGITAL CAMERADiese wurden von der Flut an Land gespült. Natürlich findet man diese in meinem neuen Bild “ Die Flut und die Seesterne“ wieder.Acrylbild abstrakt Seesterne und Seepferdchen  4 Cornelia Hauch Acrylbild abstrakt Seesterne und Seepferdchen  5 Cornelia Hauch100/100

Es war einmal ein alter Mann. Jeden Morgen lief er am Meer entlang.

Eines Tages sah er ein kleines Mädchen, das emsig am Strand umherlief, etwas aufhob und ins Meer warf. Als der Mann näher kam, fragte er das Mädchen: „Guten Morgen, was machst Du da?“ Das Mädchen richtete sich auf und sprach: „Ich werfe die Seesterne, die durch die Flut an Land gespült wurden, ins Meer zurück. Es ist Ebbe und die Sonne brennt. Wenn ich es nicht tue, dann sterben sie.“

Verwundert sah der alte Mann sie an. „Ist Dir denn nicht klar, dass der Strand hier meilenweit ist? Es liegen überall Seesterne. Du kannst sie unmöglich alle retten. Was hat es da für eine Bedeutung, ob du die paar zurück ins Wasser wirfst?“

Da hob das Mädchen einen weiteren Seestern auf, lächelte und sprach: „Für diesen einen bedeutet es alles.“

 

Abschied ist ein bißchen wie………..

sterben, heisst es in einem Lied von Katja Ebstein. Ich habe es in meiner Kindheit oft gehört und es ist mir heute bei der Heimfahrt, von der Galerie der Mitte spontan eingefallen. Bei der Gemeinschaftsausstellung des OÖ. Künstlerbundes, deren Mitglied ich bin habe ich mein Bild „Endstation Sehnsucht“ verkauft.

Acrylbild abstrakt Endstation Sehnsucht 1 Cornelia HauchDer Käufer hat es sich heute abgeholt. Ein Bild zu verkaufen ist ein tolles Gefühl, eine wahnsinnige Freude, eine Anerkennung. Jedes Mal aber, wenn das Bild abgeholt wird, dann ist in mir so ein wehmütiges Gefühl, ein richtiger Trennungsschmerz. In einem Bild stecken so viele Stunden meiner Lebenszeit, die ganzen Emotionen und Gedanken die ich in dieser Zeit hatte sind in diesem Bild verpackt und doch nur für mich erkennbar.

Ja, als Künstler muss man ja auch von was leben, aber gerade bei „Endstation Sehnsucht“ fällt mir der Abschied besonders schwer. Darum freue mich das gerade dieses Bild so nette Menschen gefunden hat. Abschied ist ein bißchen wie sterben…..

Die Qual der Wahl

Am 12. November ist ja die Vernissage meiner nächsten Ausstellung

Ausstellung Cornelia Hauchund ich bin gerade dabei die Bilder auszuwählen die mitdürfen. Ist irgendwie immer ein Gefühl wie wenn ich meinen Kindern erlaube mitzufahren und die, die nicht mitdürfen tun mir leid, weil sie zu Hause bleiben müssen. Am liebsten würde ich alle mitnehmen, aber so viel Platz ist nicht. Ist ja eine Gemeinschaftsausstellung des OÖ. Künstlerbundes bei dem ich Mitglied bin. Na hab ja noch bis montag Zeit. „Endstation Sehnsucht“ darf auf alle Fälle mit 🙂

Acrylbild abstrakt Endstation Sehnsucht Cornelia Hauch Acrylbild abstrakt Endstation Sehnsucht 1 Cornelia Hauch