Es findet Dich

Diese Woche hab ich viel gelesen. „Es findet dich“, https://www.amazon.de/findet-dich-Kunst-Band-2097/dp/325702097X   Schräg, komisch, herzzerreißend, entwaffnend ehrlich: zehn Begegnungen nach dem Zufallsprinzip. Zehn Interviews, in denen die Schriftstellerin, Künstlerin und Filmemacherin Miranda July ebenso viel über sich selbst verrät wie über die Menschen, mit denen sie spricht. Ein wunderbares Buch über zehn Begegnungen nach dem Zufallsprinzip über eine Anzeige.

Und Der Prophet von Khalil Gibran Texte, Aphorismen über: die Liebe, die Ehe, die Kinder, das gebet, den Genuss, die Arbeit, die Freude, das Leid, die Strafe, die …sehr lesenswert. Schon 90 Jahre alt und immer noch populär. Ein Buch über das Leben.

Neben dem lesen, das ich sehr gerne mache, habe ich mich um mein Marketing gekümmert und war ziemlich aktiv diese Woche auf Google, fb, Instagram und Amazon

Das Malen kam ein bisserl zu kurz,nächste Woche wird es wieder leichter. Hier mein Bild aus der Serie „In Schlamm und Stein“ Schneckenhäuser. 70 x 70cm Mischtechnik

Vorhang auf

In Schlamm und Stein eingetrocknet sind Fossilien und diese versuche ich in meinen Bildern in dieser Serie wiederzugeben. Nicht nur das, sondern auch alles drumherum, was die Natur so an Schätzen beherbergt.

Ganz bis in den Herbst konnte ich es nicht erwarten, meine ersten Werke zu zeigen. Wobei es auf diesem Blog ja eher sinnlos ist, weil ich ja kein Feedback bekomme ;-), aber Frau gibt ja nicht auf 🙂 und Selbstgespräche können ja auch sehr inspirierend sein. Bzw. sehe ich es auch als eine Art Tagebuch. Wobei Tagebücher ja top secret sind. Nun, ich gebe meine geheimsten Geheimnisse hier preis. Es gibt ja sicher ein paar geheime Stalker, die sich dafür interessieren . Wäre schön, wenn sich mancher mal zu erkennen geben würde, mit einem Kommentar 😉

Die Entstehung der Bilder mit Struktur und mindestens gefühlte 50 lasierte Schichten. Den genauen Prozess beschreibe ich nicht, denn der bleibt mein Geheimnis. In jeder Schicht hole ich das was ich erkenne, hervor. In diesem Fall ein „Mene rhombeus“.

Hier präsentiere ich nun mein erstes Werk „Versteinert“ 120 x 100cm Tata…………….Vorhang auf 🙂

Teilausschnitt

interior with sofa. 3d illustration

 

Weniger Präsenz auf fb und instagram

Nun meine aktuelle Ausstellung wird morgen gehängt. Alle Bilder sind im Auto verstaut. Die meisten vorher noch gefirnisst, dafür bleibt ja nie Zeit 😉 Gott sei Dank  war es schön draussen. Habe 4 Dosen versprüht. Ein toller Zeitungsartikel heute..

Nach dem aufhängen der Bilder werde ich mich sofort ans malen machen. Ich habe tolle Ideen im Kopf, die umgesetzt werden wollen. Kann es kaum erwarten. Die neuen Werke zeige ich aber nicht im Entstehungsprozess. Im Gegenteil. Ich male zuerst mindestens 15 Bilder in der selben Serie. Erst wenn die Bilder auf Leinen so sind, wie sie jetzt in meinem Kopf vorhanden sind, werde ich sie veröffentlichen. Ich hoffe ich kann es erwarten 🙂

Hat doch fb und instagram die Wirkung sich immer zeigen zu müssen. Ich möchte mich ehrlich gesagt davon  nicht mehr unter Druck setzen lassen, nur um immer neue Bilder posten zu können. Ich lasse mich jetzt mal voll auf meine Kunst ein, ohne etwas nach draussen zu lassen – top secret ;-))) werde mich einigeln und pantschen und mantschen bis ich zufrieden bin.

In der Zwischenzeit werde ich weniger präsent sein, und wenn, dann auch mit alten Werken.

Also bis in den Herbst schätze ich, werde ich schon brauchen. Also dann – frohes Schaffen – bis demnächst 🙂

 

Deal der Woche

Marketingmässig muss ich mir ja einiges einfallen lassen, jetzt wo ich für mich beschlossen habe mein Ding ohne Galerien durchzuziehen.

Der Kunstmarkt geht über. Zum Olymp werde ich nie gehören – kann sein, wenn ich vielleicht mal 200 Jahre tot bin, das irgendwer merkt das in mir ein Genie verloren gegangen ist 🙂

So lange möchte ich aber nicht warten und darum nehme ich als freischaffende Künstlerin das jetzt selbst in die Hand. Mein Motto nach Pippi Langstrumpf –

Zwei mal drei macht vier
Wi di wi di wid und drei macht neune,
Ich mach mir die Welt,
Wi di wi di wie sie mir gefällt.

….und darum gibt es bei mir im Shop ab sofort den

Deal der Woche 😉

-20% auf ein ausgewähltes Bild

Jeweils von Sonntag – Sonntag – 20 Uhr

„Wenn morgens die Sonne aufgeht“ 120 x 100cm € 390,- minus 20% unglaubliche

                               € 313,60                                 – Also schnell zugreifen im Shop

https://hauch-art.at/bilder%20shop.html#!/products/wenn-morgens-die-sonne-aufgeht-acrylbild-auf-keilrahmen-abstrakt-100-x-120cm

oder per Mail: cornelia.hauch@hauch-art.at

Wenn morgens die Sonne aufgeht

Schon lange nichts mehr hören lassen

Schon lange nichts mehr hören lassen von mir. Es geht etwas turbulent zu. Vor lauter überall dabei sein zu müssen oder auch wollen, komme ich nicht mehr zum wesentlichen. Ich mache alles und nichts. Ich nehme mir vor und vor und vor und………es entsteht NICHTS.
Wettbewerb – ich habe noch nicht mal angefangen, ich denke mir, warum soll ich mir das antun? Wenn ich zu dem Thema passende Bilder hätte würde ich sie einreichen. Extra wieder welche zu malen, zu einem Thema das mir momentan gar nicht in den Kram passt…. WOZU? Damit ich sagen kann ich habe einen Wettbwerb gewonnen? Falls es so wäre 🙂 Ja, ich denke es wäre so 😉 Aber was mache ich dann damit? Das bisserl Preisgeld, damit kommt man nicht weit. Ein weiterer wichtiger Punkt in meiner Bio?
Es ist doch alles so einfach heutzutage, wenn man das nötige Kleingeld hat und Vitamin B wie üblich halt.
Hier mal schnell bezahlt und dort mal schnell bezahlt, ist man gleich bei vielen Ausstellungen, Messen und Galerien vetreten. Hat tolle Lückenfüller für seinen künstlerischen Lebenslauf.
Natürlich können die Galerien auch nicht mehr alle Künstler sponsern, das ist mir schon klar, können die sich das doch auch nicht leisten.
Bis auf einige wenige Galerien, die wirklich seriös sind. Es sind ja nicht alles Gauner 🙂
Dann kommen noch die verschiedenen Künstler dazu, Künstler die sich zusammenschliessen, eine Galerie gründen um auf Messen auszustellen. Auch hier kann man schnell überall dabei sein mit einem kleinen Beitrag und damit sponsert man dann deren Messestand. Irgendwo im hintersten Eck wird dann dein Bild aufgehangen oder man bekommt einen Meter Ausstellungsfläche. Ist ja sauteuer alles.
Klar, kann man hier entdeckt werden – die Chance ist da – da wird man auch nicht angelogen und die Idee dahinter ist ja auch nicht schlecht. Es kann ja auch jeder für sich machen wie er möchte. Jeder findet seinen Weg, so oder so.

Der Kunstmarkt hast sich sehr gewandelt im Laufe der Zeit. Gibt es doch viele Hobbykünstler.

Ich promote mich lieber selber, habe ich für mich beschlossen. Ich denke mir, wenn mich wer finden will, findet er mich.
Also dann, heute mag ich`s rot – ist in Arbeit und unfertig 😉 und so ist es auch motivierender 🙂 zumindest für mich 😉 und ich freue mich auf meine kleine feine Ausstellung im Atrium im Mai.

Nach dem Auswahlverfahren

Es ist etwas ruhig um mich geworden auf fb und allgemein. Keine Sorge. Momentan ist nur einiges zu tun.  Es geht rund Ich hab im Mai meine nächste Ausstellung, einige Aufträge und ausserdem bereite ich ein Bild für einen Kunstwettbewerb vor, bzw. für eine Ausschreibung für eine wichtige Ausstellung. Leider kann ich kein bestehendes Bild nehmen,weil es eine Themenvorgabe gibt. Also heisst es meine  Idee umzusetzen, damit ich die Bilder bis April einreichen kann. Nach dem Auswahlverfahren werde ich sie euch präsentieren, egal wie es ausfällt.

Schönes Wochenende an euch

 

Wintersonne

Inspiriert von Hildegard Knefs Lied für den Titel meines neuen Bildes, „Wintersonne“ 100 x 100cm. Ich find den Text einfach sehr schön.

Wintersonne

über weißem Land

kalte Wintersonne

hast die lange Nacht verbannt

 

Wintersonne

halt den Mond zurück

lass die Sterne warten

schenk mir einen letzten Blick

 

Denn die Nacht weckt meine Sorgen, die Sorgen um dich

und zu lange gibt’s kein Morgen, kein Morgen für mich

 

Wintersonne

lass dir heute Zeit

lass die Nachtgedanken

viele Glockenschläge weit

 

Sommernächte

hab ich so geliebt

kurze Sommernächte

wie von Einsamkeit getrübt

 

Denn da hielt ich deine Hände

und ließ sie nicht frei

doch der Sommer ging zu Ende

zu Ende, vorbei

 

Wintersonne

halt den Mond zurück

lass die Sterne warten

schenk mir einen letzten Blick

 

 

 

 

Glasbruch im Atelier

Heute war mal wieder so ein Tag, wo ich es kaum erwarten konnte ins Atelier zu kommen. Warteten doch etliche angefangene Bilder auf mich die vollendet werden wollten. Nun, vollendet hab ich keins. Es ist ja nicht so, das man mit dem Finger schnippt und schon ist ein Bild fertig. Wenn mir dann auch noch etliches im Kopf spukt, dann komm ich nicht in den flow. Hab ich mich doch wieder über die Idiotenfirma UPC geärgert. Den Vetrag hab ich schon im Oktober gekündigt und denen den ganzen Kram retour geschickt. Leider vergaß ich mein Konto für diese Idioten zu sperren. Buchten sie mir jetzt doch glatt €135,.ab. Nach Anruf meinerseits, behauptet der arme Narr am Telefon, das die Geräte nicht retour gekommen sind und ich diese jetzt bezahlen muss.

Was kann ich dafür, wenn dieser Idiotenverein nichts auf die Reihe bekommt, hab ich doch den Postbeleg und lt. Sendungsverfolgung wurde das Paket am 5.Dezember von einem Angestellten übernommen. Jetzt warte ich 10 Tage, wenn dann mein Geld nicht retour ist, wende ich mich an den Konsumentenschutz. Natürlich lass ich mir von sowas nicht den Tag verderben, aber wie gesagt, Kreativität gelingt nicht an jedem Tag.

Mit Riki hab ich heute telefoniert, brauchen wir doch einen Namen für unsere Ausstellung im Mai. Wie nennen sie kurz und knackig „Schwarz.Weiß.Bunt.“ Ich bin ja die erstere und Riki ist die bunte. Hab mich heute auch wieder probiert in orange. Ich hasse diese Farbe mittlerweile, die geht gar nicht mehr.

Jetzt hat auch noch der Sturm mein Atelierfenster aus den Hebeln gerissen, nun ist das Glas kaputt 🙁 Der Schlossherr kümmert sich darum, das ein Glaser kommt, es gehört schnell gerichtet, sonst verfault der Fensterrahmen und dann wird es wirklich teuer. Das Schloss ist ja schon uralt und wie man an meinen Fotos sehen kann müsste man hier viel investieren. Schade eigentlich, das die Besitzer hier nicht gefördert werden. Ich liebe dieses Schloss, ich liebe mein Atelier.

Heute wäre es wieder mal schön gewesen, zur Ulli rüberzuhuschen auf ein Glaserl Rotwein. Leider wohnt sie nicht mehr im Schloss, sondern jetzt in Linz. Nun Ulli, im März werde ich mir wieder mal Zeit nehmen können, um zu dir zu kommen. Ich freu mich auf dich.