Magnolienblüten im Herbst

Ich beginne die neue Ateliersaison nach dem Sommer erst mal mit Magnolienblüten. Diese blühen zwar im Frühjahr, ich male sie aber erst jetzt, weil mir im Frühjahr die Zeit fehlte. Also, Magnolienblüten im Herbst gibt es frisch im Hauchschen Atelier.

Ich lass euch am Malprozess wieder mit Fotos teilhaben. Mit Video ist zwar jetzt der Hit, aber hier muss ich mich mit dem Schnitt noch etwas in der technischen Seite perfektionieren. Schließlich strebe ich doch auch Youtube an, möchte jedoch meine Videos anders aufbauen als alle anderen. Ist ja öde wenn alles gleich ist. Hier muss ich mir noch meine Ideen zu einem Masterplan zusammenfügen und dann starte ich durch 😉

Also hier in altmodischer Art und Weise 🙂 Zuerst die Leinwand mit weißer Farbe grundieren und dann noch in die nasse Farbe Blüten und Blätter zeichnen mit einem Aquarellstift. Dieser ist besser als Bleistift, weil er sich mit der Farbe wieder vermischt. Bleistift scheint immer durch die Farbe durch, was lästig sein kann, wenn es  nicht gewollt ist. Ausserdem verwischt er sich und verschmutzt so die Farben.

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Anschliessend die Blüten und Blätter mit Farbe und Farbspray füllen und dann heisst es erst mal wieder Trockenzeit 🙂

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Komm zu Tisch – Nimm Platz

Mein Beitrag zur Ausstellung „Komm zu Tisch, nimm Platz, setzt dich“ unter diesem Motto sollte ein Bild auf einem Holzbrett gemalt werden. 25 Künstler nehmen daran teil und gestalten somit eine lange Tafel aus Holz. Auch ein zusätzliches Bild auf Keilrahmen soll mitgeliefert werden, was mich während des Malvorganges zu einer Geschichte oder besser gesagt zum Nachdenken anregte und zum Malen  inspirierte, wie ja schon im Blog http://blog.hauch-art.at/2017/07/26/im-leben-ist-vieles-nichtig-und-klein/ beschrieben.

Die kleinen Fischlein schwimmen im Wasser umher, finden sich, lernen sich kennen, haben Spaß am Leben, tollen herum – bis eines Tages ein Fischkutter kommt, ein Netz auslegt und ein Fischerl von den anderen trennt – Lass mich nicht allein. Traurig bleiben die restlichen Fischerl im Wasser und sehen, wie ihr Freund mit dem Netz aus dem Wasser gezogen wird. Er wird den Platz auf der Holztafel finden, gegrillt mit leckeren Bratkartoffeln und einer Zitronenscheibe. Eine Flasche Wein dazu – ja essen und gegessen werden. So geht es auch schnell im Leben, wenn man nicht auf sich aufpasst.

„Gefunden – Lebenslust – Gefangen“ Triologie + Holztafel

Abstrakte Kunst Bitte zu Tisch Cornelia Hauch Abstrakte Kunst Cornelia Hauch Komm zu Tisch

 

 

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Im Leben ist vieles nichtig und klein

In meiner Galerie beteilige ich mich an der Ausstellung „Komm zu Tisch“ „Nimm Platz“. Vorgabe ist, auf einem Holzbrett 30 x 40cm einen Sitzplatz bei Tisch zu malen. Auch ein Bild auf Leinwand 80 x 60cm wird bei der Ausstellung dabei sein.

Da ich nun mal gerne Fisch esse, male ich Fische. Auf dem Holzbrett eine Art Stilleben mit Fisch, Kartoffel, Zitronen, Wein, mein Sitzplatz eben – ist noch unfertig.

Abstrakte Kunst Lass mich nicht allein Cornelia Hauch3Auf der Leinwand male ich schwimmende Fische. Eigentlich wollte ich Fossilien malen, die wir auf unserer Reise nach Rügen im Ozeanum gesehen haben. Nur wirkt das auf dem Bild eher fad und zu viele Fische gereiht  auf dem Bild eher unruhig. Also habe ich wie meistens, alles wieder übermalt und nur zwei Fische stehen lassen. Einer unten im Bild und einer oben.

Ja, das auf dem Essteller Fische landen, muss zuerst ein Fischerl gefangen werden. Womit ich wieder beim Thema bin, das mich seit längerer Zeit verfolgt, eher nicht gewollt – die Vergänglichkeit – das Sterben. Vielleicht auch, weil in meinem Umfeld einiges passiert. Zum Glück betrifft mich nichts direkt, doch ist mir momentan sehr bewusst, das von einer Sekunde zur anderen alles vorbei oder anders sein kann. Nach langen gemeinsamen Jahrzehnten, steht ein Partner plötzlich alleine da….. das wird eine schwere Zeit, für denjenigen der übrig bleibt.

Wenn ich nun meine Fischerl so anschau, dann sehe ich oben einen gefangenen Fisch, der aus dem Wasser gezogen wird, während der andere unten im Wasser bleibt. Neben ihm noch der Schatten seines Partners……“Lass mich nicht allein“

Abstrakte Kunst Lass mich nicht allein Cornelia Hauch

So schön das Leben sein kann, so grausam ist es auch, denn eines Tages wird jeder die Reise antreten, geht jeder über die grüne Meile. Also dankbar sein für jeden schönen, gesunden Moment, alles andere ist unwichtig, nichtig und klein.

Ein Stein, der deinen Namen trägt ;-)

Keine Angst, ich fange nicht an zu singen  🙂 Es ist so, meine Mosaiksteine werden immer beliebter und zwar nicht nur für den Garten als Zierde. Nein, neuerdings auch als Grabschmuck und als Andenken.

Eine Dame wollte einen Schmetterling für ein Kindergrab. Eine andere wollte eine Schildkröte für das Grab ihrer verstorbenen Schildkröte mit Namen darauf. Nun ein neuer Auftrag, ein etwas grösserer Stein für  Eltern, die eine Tochter verloren haben, die Schildkröten und Regenbogenfarben liebte.

Es sind traurige und doch sehr schöne Aufträge, die ich mit besonderer Liebe und schönen Gedanken zu den Auftraggebern mache. Das sind doch alles besonders liebe- und gefühlvolle Menschen, die auf solche Ideen kommen um den Hinterbliebenen eine Freude zu machen, um ihnen einen kleinen Lichtblick in ihrer Trauer geben.

Ich bin sehr stolz darauf, hier einen kleinen Beitrag leisten zu können.

Den Stein habe ich schon mal gefunden, jetzt überlege ich noch, wie ich die Schildkröte in Regenbogenfarben gestalten soll 🙂

Stein

 

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Entzugserscheinungen

Es ist geschafft, ich habe Entzugserscheinungen. Drei Wochen lebe ich nun malabstinent. Jetzt halte ich es nicht mehr aus. Meine Ideen im Kopf wollen umgesetzt werden. Ich werde langsam unruhig. Ich liebe das heisse Wetter, aber im Atelier halte ich es nicht aus, solche Tage müssen doch genützt werden. Der nächste Winter kommt doch wieder.

Die Hitzewelle hält noch länger an, ich habe mir heute vom Atelier ein paar Farben geholt. Ich beginne mit Papierarbeiten und kleinen Formaten. Solche Kleinarbeiten lassen sich so nebenbei bemalen. In der Sonne trocknet doch alles so herrlich schnell. Ab morgen ist dann das Gartenatelier eröffnet – freu freu.

Atelier 2016

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Heuer bleibt das Gartenatelier geschlossen

Sommer, Sonne, endlich. Nach dem kalten Winter und dem verregneten Frühjahr tut die Wärme so richtig gut. Auch für´s Gemüt.

Auf die heurige Eröffnung des Gartenateliers habe ich auch schon gewartet. Nun wäre es soweit. Ich habe aber für heuer beschlossen, das Gartenatelier bleibt geschlossen. (Reimt sich sogar 🙂 )

Wenn ich im Atelier bin, ist das meine Arbeit, dann bin ich dort um zu malen, auch oft bis spät in die Nacht. Je nachdem wie mich der flow erwischt. Manchmal möchte ich ja dort übernachten, um in der früh gleich weiter malen zu können.  Irgendwann stell ich mir eine Coutch rein :- ). Der nächste Tag bringt schon in der früh die Spannung, wie wird es (das Bild) heute auf mich wirken.  Ich kann es kaum erwarten ins Atelier zu kommen, um mein Werk zu betrachten, weiter zu arbeiten…….ach, es ist eine Sucht…eine schöne Sucht, die gut tut.

Jedoch kann es auch hier übertrieben werden, denn wenn ich das Gartenatelier eröffne, hole ich mir sozusagen die Arbeit nach Hause. Weisse Leinwände in der Garage lassen mir keine Ruhe. Angefangene Bilder noch weniger. Hier finde ich dann keine Zeit mehr um abzuschalten. Die Malerei hält mich gefangen, es bleibt für nichts anderes mehr Zeit.

Das möchte ich heuer vermeiden. Bei Schönwetter bin ich jedoch nicht so gerne in geschlossenen Räumen, darum wird meine Zeit im Atelier über den Sommer auf Regentage und kühlere Phasen, die hoffentlich selten sind, bergrenzt sein.

Vielleicht die zwei Bilder für die Galerie, die ich malen soll, hole ich mir nach Hause, wenn das Wetter schön bleibt, das war es dann aber auch.

Mal sehen ob ich es aushalte 😉

Atelier Sommer

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Was tut sich so im Hauch`schen Atelier

Was tut sich so bei mir? Nach der Kunstmesse in Karlsruhe, wo zwei Papierarbeiten von mir verkauft wurden, geht es jetzt im Juni nach Salzburg auf die Messe. Ich freu mich schon auf meine liebe Kunstfreundin Ellen :-).

Von meiner Galerie wurde ich eingeladen bei der Ausstellung „Bitte zu Tisch“ mitzumachen. Hier soll ich etwas zu diesem Thema auf Holz malen. Holz ist ja für mich ein neues Medium. Bin schon gespannt und bereite mich gerade gedanklich vor, was ich denn da entstehen lasse.

Letztendlich möchte ich noch einige Fotografien von der Insel Rügen malerisch umsetzen, und im Schloss den Rittersaal für eine Fotosession nutzen. Vielleicht sollte ich doch das Gartenatelier wieder eröffnen, denn bei diesem Wetter möchte ich gerne draussen sein. Hmm, aber arbeiten soll ich ja auch hin und wieder 🙂

Atelier 6.6.20171

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Die Hauch`sche Welt ist grandios

…..ich mag alles was sie macht

….ist ja auch ein fabelhaftes Bild

….Cornelia Hauch ist eine der interessantesten KünstlerInnen unserer Zeit!

Das waren heute die Kommentare unter einem Bild von mir, das ein Facebookfreund geteilt hat. Ich solchen Momenten, wo ich diese Post´s lese, denke ich mir momentan „WOW“ bei manchen Menschen kommen meine Bilder, meine Kunst genau so an, wie ich es mir erträume. Es spornt mächtig an, motiviert mich weiter zu machen. Als Künstlerin bekomme ich ja gerne Feedback. Es kann auch negative Kritik sein, damit muss man umgehen können. Es kann nicht jedem alles gefallen. Jedoch muss die Kritik konstruktiv sein. Lästige Gemeinheiten kann sich jeder sparen und ignoriere ich auch.

Ich selber finde meine „Dächer von Graz“ auch sehr anziehend. Habe lange überlegt, wie ich diese inpirierenden Ausblicke hoch oben vom Uhrturm, die ich fotografisch festhielt, auf einem Bild auf abstrakte ART umsetzen könnte. Dann kam mir die Idee, mich diesmal auf die Dächer zu konzentrieren  und nicht auf die Häuser im allgemeinen.

Nun, Dächer sind in der Regel rot. Ich dachte, wie sieht das aus, auf einem Bild rote Dächer, das hat ja gar nichts, ist so normal, jeder malt doch rote Dächer. Somit entschlos ich mich schwarze Dächer zu malen – schwarze Seele, ihr wisst ja 🙂 Nur schwarz – weiß wollte ich aber auch nicht, und so kam blau dazu und natürlich die Mischungen aus all diesen Farben… und natürlich mein obligatorisches gold.

Ich finde auch, das sie mir sehr gut gelungen sind. Zwei Bilder einer Triologie sind fertig – Tataaaa „Ãœber den Dächern von Graz“ je 80 x 80cmAtelier 29.5.2017 Abstrakte Kunst über den Dächern Cornelia Hauch4 Abstrakte Kunst über den Dächern Cornelia Hauch IMG_8587

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Es ist vollbracht :-)

Es ist vollbracht. Meine Pferde sind fertig mit einer Gesamtlänge von 340cm x 100cm.

Es gibt sie natürlich auch einzeln zu haben 😉 Ich habe ihnen nun doch etwas Licht ins Auge gesetzt, kommt auf den Fotos jedoch ganz schwach rüber. Sie sind wunderschön. Und noch vielen Dank an meine Schulfreundin Margot für die Tapeten , die du mir zur Verfügung gestellt hast. Das Muster findet sich in den Bildern 🙂 Nun seht sie euch an, meine Schönheiten…

Abstrakte Kunst Pferd1Cornelia Hauch Abstrakte Kunst Pferd5Cornelia Hauch4 Abstrakte Kunst Pferd2Cornelia Hauch Abstrakte Kunst Pferd3Cornelia Hauch1 Abstrakte Kunst Pferd4Cornelia Hauch4