Herbstgeflüster – Gemütlichkeit

Vom Herbst in den Winter. Diese Woche wird ja schon Schnee gemeldet. Mein Bild „Herbstgeflüster“ hatte ich ja für einige Tage ins Eck der unvollendeten gestellt.Ich mag es nicht, dachte ich noch. Manchmal, wenn ich wochenlang an nur einem Bild arbeite, weil es mich nicht in Ruhe lässt, kommt oft der Tag wo ich es einfach nicht mehr sehen kann. Es ist fertig und doch nicht. Es gefällt mir und doch nicht.

Nach einigen Tagen der Betrachtung gefällt es mir zunehmend besser.Ich will es nun nicht mehr überarbeiten. Es ist genau wie ich es wollte.

Erzählt es mir doch vom Herbst,wo die Tage kürzer werden .Die Blätter sich leuchtend färben, bis sie schließlich an den Ästen immer weniger werden und ein letzter Windstoss das letzte goldene Blatt fallen lässt. Nebelschwaden umhüllen die Herbsttage. Abendlichter glänzen. Regen lässt das Laub verfaulen, Schnee wird sich darüber legen, der Winter kommt. Gemütlichkeit. Weihnachtszeit.

 

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Zurück zum Start :-)

„Herbstgeflüster“ wollte ich noch vollenden, bevor ich mit meiner Toscana Reihe beginne. All die weissen Leinwände warten schon darauf mit meinen Inspirationen gefüttert zu werden.

Darum geht wahrscheinlich bei meinem Herbstbild nicht viel weiter, würde ich doch am liebsten schon die Krüge vom Museum beginnen 😉 Auch die Zeit zum Malen fehlt mir momentan. Bald aber wird es wieder besser.

Ich kann es stellen wie ich will, es ist für mich nicht so, wie ich es haben möchte. Das dauert noch ein paar Schichten und mich freut es nicht mehr daran zu arbeiten. Deshalb wandert es vorerst mal ins Eck zu den unvollendeten, bevor der Übermalmichpinsel zuschlägt. Den hol ich dann zwischendurch mal raus um meine Herbstblätter fertig zu gestalten. Ich hab sie jetzt im Kopf – rot – gold – orange – gelb – zurück zur Ausgangsbasis 🙂

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…und dann werde ich malen, malen, malen

Zurück aus der Toskana, stürze ich mich sofort ins Atelier um meine Triologie Herbstgeflüster zu vollenden. Oder auch nicht ;-). Zu viel neue Ideen schwirren im Kopf umher. Schnell noch neue Keilrahmen bestellen. Dabei die schöne Musik von Antonella Natangelo lauschen, deren engelsgleiche Stimme einen sofort in den flow entführt. Entdeckt in San Gimignano und sofort CD`s gekauft.

Ich werde malen. Da sind natürlich mal die Zypressen in der hügeligen Landschaft und die Häuser und den Hafen von Portoferraio und die alten Fischkutter und die Häuser von Siena und die alte Stadt mit ihren Türmen in San Gimignano und die alten Vasen und Krüge vom Museum und und und.

Ich werde mich einigeln in meinem gemütlichen, warmen Atelier. Eingedeckt mit herrlichen Kräutertees und guten Keksen. Ich werde mir noch eine Kaffemaschine kaufen, so eine mit Tabs. Ist ja grad beim Hofer in Aktion. Und dann werde ich malen, malen, malen, malen

 

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Schwarze Bilder – schwarze Seele

„Herbstgeflüster“ ………………der Herbst hat begonnen und bald werden sich die Blätter in den schönen Herbstfarben färben. Ich hab schon mal damit begonnen und hab Blätter gemalt. Jedoch zweifle ich noch am Hintergrund. Schwarz oder weiß?

Auf fb tendieren die meisten eher zu schwarz. Ist schon ziemlich dunkel. Dann mach ich halt mal, meine Bilder haben ja viele Schichten 😉 Umso mehr, umso besser das Ergebnis 🙂

Buuuuuhhhhhh schwarze Bilder – scharze Seele :-))))

Ich geh doch wieder zu weiß 😉

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Follow me, please ;-)

Sorry, leider habe ich an den Magnolienblüten noch nicht weiter gemalt. Somit kann ich auch den Malprozess wie versprochen nicht rechtzeitig bringen. Ehrlich gesagt, macht mir das auch gar keinen Spaß. Nicht jetzt euch zu zeigen wie ich male, nein, ständig und ewig auf diesem Blog präsent zu sein.

Hier fehlt mir einfach die Zeit dazu. Die Zeit, täglich am PC Stunde um Stunde zu verbringen. Der ganze Social Media Wahn ist ja extrem zeitaufwändig. Ich lese gerade das Buch “ Follow me“ bin ja schon fast ein Internet Marketing Experte. Leider kann ich mir kein Marketing Personal leisten und alleine schaffe ich das einfach nicht. Ständig up to date zu sein.  Ideen hätte ich ja genug, an der Umsetzung scheitert es eben. Oder wie man so schön sagt “ Gut Ding braucht Weile“ 😉

Also hin und wieder werdet ihr schon von mir hören. Ich will mich ganz einfach nicht diesem Zwang unterwerfen. Es machen doch alle. Sei anders als andere, nur so fällst du auf, war jetzt so eine Lektion. Nun gut, ich mach es einfach so wie ich es will.

Und weil mir gerade danach war habe ich die Magnolienblüten, die ja eh im Frühling blühen, zur Seite gelegt und mit Herbstblättern angefangen. „Herbstgeflüster“ heisst die Triologie, natürlich noch nicht fertig. Auch ein Kätzchen auf Papier ist wieder entstanden und eine kleine Spielerei ein Kätzchen im Bild. Sieht doch süß aus 🙂 Die Idee ist vom fb Messenger, wo man ja täglich ein 24 Stunden Foto oder Video verfassen kann. Find ich toll. Also dann, ich les jetzt wieder weiter… ….bis bald .-)

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Magnolienblüten im Herbst

Ich beginne die neue Ateliersaison nach dem Sommer erst mal mit Magnolienblüten. Diese blühen zwar im Frühjahr, ich male sie aber erst jetzt, weil mir im Frühjahr die Zeit fehlte. Also, Magnolienblüten im Herbst gibt es frisch im Hauchschen Atelier.

Ich lass euch am Malprozess wieder mit Fotos teilhaben. Mit Video ist zwar jetzt der Hit, aber hier muss ich mich mit dem Schnitt noch etwas in der technischen Seite perfektionieren. Schließlich strebe ich doch auch Youtube an, möchte jedoch meine Videos anders aufbauen als alle anderen. Ist ja öde wenn alles gleich ist. Hier muss ich mir noch meine Ideen zu einem Masterplan zusammenfügen und dann starte ich durch 😉

Also hier in altmodischer Art und Weise 🙂 Zuerst die Leinwand mit weißer Farbe grundieren und dann noch in die nasse Farbe Blüten und Blätter zeichnen mit einem Aquarellstift. Dieser ist besser als Bleistift, weil er sich mit der Farbe wieder vermischt. Bleistift scheint immer durch die Farbe durch, was lästig sein kann, wenn es  nicht gewollt ist. Ausserdem verwischt er sich und verschmutzt so die Farben.

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Anschliessend die Blüten und Blätter mit Farbe und Farbspray füllen und dann heisst es erst mal wieder Trockenzeit 🙂

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Komm zu Tisch – Nimm Platz

Mein Beitrag zur Ausstellung „Komm zu Tisch, nimm Platz, setzt dich“ unter diesem Motto sollte ein Bild auf einem Holzbrett gemalt werden. 25 Künstler nehmen daran teil und gestalten somit eine lange Tafel aus Holz. Auch ein zusätzliches Bild auf Keilrahmen soll mitgeliefert werden, was mich während des Malvorganges zu einer Geschichte oder besser gesagt zum Nachdenken anregte und zum Malen  inspirierte, wie ja schon im Blog http://blog.hauch-art.at/2017/07/26/im-leben-ist-vieles-nichtig-und-klein/ beschrieben.

Die kleinen Fischlein schwimmen im Wasser umher, finden sich, lernen sich kennen, haben Spaß am Leben, tollen herum – bis eines Tages ein Fischkutter kommt, ein Netz auslegt und ein Fischerl von den anderen trennt – Lass mich nicht allein. Traurig bleiben die restlichen Fischerl im Wasser und sehen, wie ihr Freund mit dem Netz aus dem Wasser gezogen wird. Er wird den Platz auf der Holztafel finden, gegrillt mit leckeren Bratkartoffeln und einer Zitronenscheibe. Eine Flasche Wein dazu – ja essen und gegessen werden. So geht es auch schnell im Leben, wenn man nicht auf sich aufpasst.

„Gefunden – Lebenslust – Gefangen“ Triologie + Holztafel

Abstrakte Kunst Bitte zu Tisch Cornelia Hauch Abstrakte Kunst Cornelia Hauch Komm zu Tisch

 

 

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Im Leben ist vieles nichtig und klein

In meiner Galerie beteilige ich mich an der Ausstellung „Komm zu Tisch“ „Nimm Platz“. Vorgabe ist, auf einem Holzbrett 30 x 40cm einen Sitzplatz bei Tisch zu malen. Auch ein Bild auf Leinwand 80 x 60cm wird bei der Ausstellung dabei sein.

Da ich nun mal gerne Fisch esse, male ich Fische. Auf dem Holzbrett eine Art Stilleben mit Fisch, Kartoffel, Zitronen, Wein, mein Sitzplatz eben – ist noch unfertig.

Abstrakte Kunst Lass mich nicht allein Cornelia Hauch3Auf der Leinwand male ich schwimmende Fische. Eigentlich wollte ich Fossilien malen, die wir auf unserer Reise nach Rügen im Ozeanum gesehen haben. Nur wirkt das auf dem Bild eher fad und zu viele Fische gereiht  auf dem Bild eher unruhig. Also habe ich wie meistens, alles wieder übermalt und nur zwei Fische stehen lassen. Einer unten im Bild und einer oben.

Ja, das auf dem Essteller Fische landen, muss zuerst ein Fischerl gefangen werden. Womit ich wieder beim Thema bin, das mich seit längerer Zeit verfolgt, eher nicht gewollt – die Vergänglichkeit – das Sterben. Vielleicht auch, weil in meinem Umfeld einiges passiert. Zum Glück betrifft mich nichts direkt, doch ist mir momentan sehr bewusst, das von einer Sekunde zur anderen alles vorbei oder anders sein kann. Nach langen gemeinsamen Jahrzehnten, steht ein Partner plötzlich alleine da….. das wird eine schwere Zeit, für denjenigen der übrig bleibt.

Wenn ich nun meine Fischerl so anschau, dann sehe ich oben einen gefangenen Fisch, der aus dem Wasser gezogen wird, während der andere unten im Wasser bleibt. Neben ihm noch der Schatten seines Partners……“Lass mich nicht allein“

Abstrakte Kunst Lass mich nicht allein Cornelia Hauch

So schön das Leben sein kann, so grausam ist es auch, denn eines Tages wird jeder die Reise antreten, geht jeder über die grüne Meile. Also dankbar sein für jeden schönen, gesunden Moment, alles andere ist unwichtig, nichtig und klein.